Buchpräsentation: Benyamin Reich, »Jerusalem Berlin«

Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit

Veranstaltungsort

Stadtbibliothek Mittweida

Eintritt frei

Der in Berlin lebende Fotokünstler und Kurator Benyamin Reich zählt sich zur „Dritten Generation“, jenen Enkeln und Urenkeln meist deutscher Juden, die von deutschen Faschisten in den Konzentrationslagern ermordet oder ins Exil gezwungen wurden. Reich wuchs vorrangig in Jerusalem auf und entstammt – sein Vater ist Rabbiner – einer ultraorthodoxen Familie. Der bekennend schwule Künstler studierte 1992/93 an der Musrara School of Photography in Jerusalem und ab 1998 an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris. Nach weiteren Studien in Israel lebt und arbeitet er seit 2009 in Berlin.

Seine fotografische Arbeit beschäftigt sich mit den komplexen Schnittpunkten zwischen jüdischer Identität, Sexualität und Zugehörigkeit in Berlin. 2026 erschien im Berliner Secession Verlag das Buch Jerusalem Berlin, ein Band analoger Fotografien mit Textbeiträgen des Schriftstellers Simon Strauss und des Kurators des PURPLE PATH Alexander Ochs.

In der Stadtbibliothek Mittweida wird das Buch präsentiert, fotografische Arbeiten des Künstlers gezeigt und es wird ein Künstlergespräch zwischen Benyamin Reich und Alexander Ochs geben. Reich ist in Mittweida kein Unbekannter: Die Kunstgalerie „Altes Erbgericht“ widmete ihm 2022 eine Soloausstellung, 2025 war er u.a. als Kurator an dem Mittweida-Sukkot beteiligt.

Eine Veranstaltung der Stadt Mittweida in Kooperation mit dem Friends of the Purple Path e.V. und freundlicher Unterstützung des Secession Verlag Berlin.

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Veranstalter

Der Mittweida-Sukkot

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